Nachhaltigkeit

Mode kann mehr sein als eine Verpackung, die wie ein Müslikarton weggeworfen wird. 

Über zwei Milliarden Kleidungsstücke, die selten oder nie getragen werden, stapeln sich laut einer Greenpeace-Studie in deutschen Kleiderschränken.

Sie wurden übereilt gekauft, haben nie gepasst oder man hat sich an ihnen satt gesehen.

Durch Secondhand-Shopping bekämen diese verwaisten Kleidungsstücke neue Besitzer. Eine Chance für ein gutes Produkt, dass es das Liebhaberstück einer anderen Person werden kann – das Lieblingsstück, das man sich gönnt und gerne trägt.

Wegwerfgesellschaft Ade!

Deshalb bieten wir seit 1. Oktober 2020 ausgewählte und gefragte Secondhand-Designermode von Luxusmarken (LV, Burberry, Prada etc.) an. Gerade bei Luxusmode lassen sich echte Schnäppchen machen. Denn viele Kleidungsstücke werden selten oder teilweise auch komplett ungetragen weiterverkauft, und man erhält oft nahezu Neuware. Dabei schafft ein Luxusprodukt gern mehrere Tragezyklen, während die Auswahl der Billigproduzenten nach einem Jahr Tragen meist im Müll landen muss. 

Vintagemode und Stil – Das neue Cool ist solide.

Auf Coolness und Style muss dabei niemand verzichten. Denn Vintagemode aus dem HighFashion-Bereich hebt sich von der Masse ab.

Einige Designermarken wie Hermès oder Chanel bieten zeitlose Designs in hoher Qualität. Produkte aus anderen Jahrzehnten verlieren hier nicht an Wert. Vielmehr wirken sie mit ihren leichten Gebrauchsspuren wie Unikate. Sie sind zu stilechten Einzelstücken geworden, die man selten zu sehen bekommt und die sich dennoch durch ihr feines Design sehr gut mit aktueller Kleidung kombinieren lassen.

Menschen mit Spürsinn für Mode kommen bei extravaganteren Designermarken zum Zug, wenn Schnitte und Farben in regelmäßigen Abständen wiederkehren. Der alte Cut und das Retromuster unterscheiden sich vom neuen nur so wenig, dass sich ein Vintagemodell schön und aufregend in das aktuelle Straßenbild und die hippe Clubszene einfügt.

Und ja, oft erahnt man, welche Designs wieder zeitgemäß werden, aber findet sie noch nicht in den Geschäften. Hier kann durch Vintage-Stücke eigene Avantgardemode kreiert werden. 

Respekt für Mensch und Umwelt

Trotzdem all dieser Fakten wird immer noch viel Neues gekauft, mit schweren Folgen für die Umwelt: Für die Herstellung einer einzigen Jeans beispielsweise werden bis zu 7000 Liter Wasser verbraucht und Gewässer in Produktionsländern wie Pakistan, Vietnam oder China vergiftet.
Die Weiterverwendung von Kleidung schont die Umwelt, denn das Kleidungsstück hat ja bereits den ganzen Weg vom Rohstoff, über die Herstellung, die Veredelung und den Transport durchlaufen.
Ein Kauf von Secondhand-Ware ist ein Kauf weniger eines neuen Kleidungsstücks! Und allein schon deswegen gilt: Auch wer auf einen schnellen Wechsel seiner Fashionstücke nicht verzichten möchte, kann sich so klimaneutralen Konsum gönnen.

Was die Großen bewirken können

Wer möchte, kann noch einen Schritt weiter gehen und beim Secondhand-Kauf Labels wählen, die bereits einen grüneren Weg in die Zukunft beschreiten und sich Nachhaltigkeit und faire Produktion auf die Fahnen geschrieben haben.

Gerade Luxushersteller fühlen sich immer mehr verpflichtet, nachdrücklich auszuschließen, dass ihre Produkte durch Kinderarbeit entstanden sind. Außerdem kommen ihre Stoffe oft nicht aus den ärmsten Billig-Produktionsländern sondern eher aus Fabriken mittlerer Industriestaaten, in denen die Mitarbeiter gerecht behandelt, fair bezahlt und gute Arbeitsbedingungen haben.

Als engagierte Umwelt- und Tierschützerin ist Stella McCartney Vorreiterin der Bewegung. Aber auch viele andere Designer sind mittlerweile nicht nur für ihre Designs, sondern auch für ihre Nachhaltigkeit bekannt.

Gucci beispielsweise setzte einen ethischen Meilenstein im Luxusgütersegment – die Marke wurde 2017 pelzfrei. Man verzichtete bewusst auf die Verarbeitung von Hase, Fuchs, Nerz und Waschbärhund.

Gucci begann schon zuvor mit einer Handtaschenkollektion, deren fairer Herstellungsprozess zu 100% rückverfolgbar war. Recycelbare Verpackungen, Brillen aus umweltfreundlichen Materialien, biologisch abbaubare Sandalen und die Verringerung des Chemikalieneinsatzes bei der Lederverarbeitung folgten.

Inzwischen hat die Marke einen 10-jährigen Nachhaltigkeitsplan, in dem z.B. Spenden für wohltätige Zwecke, Aufrufe zu mehr sozialer Verantwortung und Arbeitszeit von Mitarbeitern für ehrenamtliche Tätigkeiten in lokalen Gemeinden verankert sind.

Das High-Fashion-Haus Balenciaga stellt in jüngster Zeit zukunftsweisende Produkte her, welche die Umwelt nicht schädigen, den Tierschutz respektieren und Ressourcen schonen. Bei Balenciagas stilvollen Sneakers werden weder Reptilienhaut, Fell noch andere tierische Produkte verwendet.

Burberry verzichtet ebenso auf Pelz – und auch darauf, Kleidung und Accessoires, die nicht verkauft wurden, zu verbrennen.

Und der CO2-Fonds des Unternehmens LVMH, das Luxus-Modelabels wie Louis Vuitton oder Christian Dior besitzt, sammelt für jede Tonne CO2-Emission, die bei der Herstellung entsteht, Geld für die Klimarettung.

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